Neu
- Der häufigste Tippfehler beim Programmieren — `wenn alter = 18` statt `wenn alter == 18` — wird jetzt abgelehnt, bevor das Programm startet, mit einer Meldung, die zur Lösung führt. Vorher setzte so eine Zeile die Variable still um und war danach immer erfüllt: ein Fehler, der keinen Fehler meldet. Die Regel gilt überall, wo Kiste vergleicht — in `wenn`, `sonstwenn`, `solange`, im Wert hinter `prüfe` und in einem `fall`-Zweig. Jede dieser Stellen erklärt, was an ihr gemeint war: nach `prüfe` schlägt Kiste `prüfe x` vor, bei `fall` sagt es, dass dort der Vergleichswert steht.
- Ton und Text in Spielen. `nutze klang` funktioniert jetzt im selben Programm wie `nutze grafik` — der Schuss knallt, der Treffer bumst. Dazu schreibt `grafik.zeichne_text(...)` Text direkt auf den Schirm: Punktestand, „Game Over", Wellenzähler. Keine Ziffernbilder mehr malen, Umlaute inklusive.
- Mitgelieferte Bibliothek mit `kiste2d`. `nutze kiste2d` findet die Bibliothek jetzt neben `kiste.exe` — sie muss nicht mehr neben jedem Programm liegen. Enthalten ist `kiste2d.überlappt(...)` für Zusammenstöße: der Baustein, den jedes Spiel braucht. Eine lokale Kopie gewinnt weiterhin.
Geändert
- Lernbuch: neu 6.5 (der `=`/`==`-Tippfehler), 18.5b (`liste.enthält` und Verwandte), 38.13 (Maus-Eingabe), dazu Ton und Text in Spielen. Und ein Kasten „Beim Bauen zur .exe" in zwölf Kapiteln: er nennt die Stellen, die `kiste build` noch nicht kennt, jeweils mit Ausweg.
Behoben
- Bedingungen, die nur im Interpreter liefen. `wenn aktiv[i]`, `wenn m["k"] ?? wahr` und ähnliche Formen liefen mit `kiste run`, brachen aber bei `kiste build` ab. Die Ursache war eine Positivliste erlaubter Formen im Compiler; sie ist durch die Regel „eine Bedingung ist ein Ausdruck vom Typ Wahrheit" ersetzt. Damit sind auch künftige Formen abgedeckt.
- Ton in Linux-Grafikprogrammen. Ein Programm mit `nutze grafik` und `nutze klang` ließ sich auf Linux nicht bauen — dem Linker fehlte die ALSA-Bibliothek.